Trends in der Broadcasttechnik - mehr als UHD

Nicht nur das Streben nach höheren Auflösungen steigert die Anforderungen an die Produktions- und Sendetechnologien zur Inhaltserstellung. Produktionsfirmen wollen zeitgleich den Wert der Medien optimieren, die Zusammenarbeit im Team verbessern und Zuschauer mit hochwertigen Ergebnissen für verschiedene Endgeräte ansprechen.

Broadcast goes IT

Während Rechnersysteme zur Zeit eher eine unterstützende, wenn auch nicht unwichtige Rolle in der Produktionsumgebung spielen, übernehmen IT-basierende Studio- und Produktionssysteme mehr und mehr Aufgaben und verdrängen die klassische Broadcasttechnik und deren Infrastruktur immer weiter. Aufgrund der steigenden Anforderungen an die Übertragungswege durch höhere Auflösung, umfangreichere Farbräume und größere Bandbreite kommen traditionelle Übertragungsmedien wie das digitale Videokabel an Ihre Grenzen. Der Trend hin zum Streaming von Audio- / Video-Inhalten über IP-Netzwerke ist unumgänglich.

Bestanden klassische Studioproduktionsprozesse in der Vergangenheit aus in sich geschlossenen Systemen und einer Vielzahl an proprietären Geräten, werden zukünftig wenige Geräte mit offenerer Produktionsarchitektur eingesetzt. Wurden die kundenrelevanten Themen Qualität von Bild und Ton, Übertragungsausfallsicherheit, Betriebssicherheit, Kompatibilität sowie Erweiterbarkeit in erster Linie hardwareseitig gewährleistet, wird in Zukunft die Software eine zentrale Rolle übernehmen.

Veränderung der Workflows

Die klassischen Echtzeit-Workflows gehören der Vergangenheit an. Vollständig dateibasierte (auch tapeless genannte) Arbeitsweisen sind schon jetzt der Standard. Dank der Weiter- und Neuentwicklung von Codecs und der steigenden Rechenleistung der eingesetzten Systeme wird die Übertragung zwischen den einzelnen Produktionssystemen immer effizienter und auch die Handhabung des noch sehr speicherlastigen hochauflösenden Contents komfortabler. Dadurch wird das kollaborative Arbeiten, nicht zuletzt dank immer ausgefeilterer Projektverwaltungssoftware und den angebundenen Shared Storages, auf ein neues Niveau gehoben. Die Contentbearbeitung „in der Cloud“ macht dabei die örtliche Nähe von Mitarbeitern obsolet.


Eine der Herausforderungen der neuen digitalen Welt im Broadcastbereich ist die Verwaltung aller Projekte inklusive sogenannter Metadaten mit anschließender Archivierung. Hier kehren auch in kleineren Häusern mehr und mehr Content-Management-Systeme (CMS) und Media-Asset-Management-Systeme (MAM) ein, welche an Archivspeicher angebunden sind, um die enormen Datenmengen zu verwalten.
 

Unverändert wichtig: Die Qualität

Nach wie vor wird die technische Qualität einer Audio- / Videoproduktion maßgeblich durch die Eigenschaften der Aufnahmegeräte bestimmt: Hochauflösende Kameras und lichtstarke Objektive gepaart mit passender Lichttechnik und sinnvollem Zubehör sind der Ausgangspunkt einer professionellen Videoproduktion – unabhängig vom verwendeten Speicherformat und auch im Außenbereich. Übrigens: Auch die Produktion von Imagefilmen, Produktpräsentationen und Onlineauftritten abseits der großen Sendstudios profitiert stark von professionellem Aufnahmeequipment.

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